Baitcast-Ruten

Es ist gar nicht lange her, da war das Angeln mit Baitcast-Ruten in Deutschland nur einigen wenigen Experten bekannt. Mittlerweile ist diese Form der Spinnrute jedoch in aller Munde - und das vollkommen zurecht. Das Raubfischangeln mit Baitcast-Rute macht nicht nur unglaublich viel Spaß, es erlaubt auch eine besonders präzise Köderführung, selbst auf große Distanzen sind punktgenaue Würfe möglich und die Wurffrequenz wird durch die Ruten ebenfalls erhöht. Kein Wunder also, dass gerade junge Angler immer häufiger zur Baitcast-Rute greifen. Hier im Angelshop Baitstore gibt es daher eine stetig größer werdende Auswahl an Baitcast-Ruten von Top-Marken wie Gunki, Quantum und Shimano. Mehr Infos
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Baitcast-Ruten - die moderne Alternative fürs Raubfischangeln

Baitcast-Ruten sind Ruten, die extra fürs Baitcast-Angeln (»Baitcasting«) konzipiert wurden - klar. Baitcast-Angeln ist in den USA schon seit Jahren eine beliebte Form des Raubfischangelns. Übersetzt bedeutet Baitcast so viel wie »Köderwurf«. Konkret ist damit das Wurf-Angeln mit Multirolle und Kunstköder auf Raubfische gemeint. Baitcasting ist also eine Form des Spinnfischens. Im Gegensatz zu herkömmlichen Spinnruten unterscheiden sich Baitcast-Ruten aber in mehrfacher Hinsicht: Zunächst einmal werden Spinnruten für gewöhnlich mit Stationärrollen verwendet, auch bekannt als Spinnrollen. Baitcast-Ruten werden indes in Kombination mit speziellen Multirollen genutzt, die extra fürs Auswerfen konstruiert wurden: die Baitcast-Rollen. Ebenfalls typisch für die Baitcast-Ruten sind die sogenannten Triggergriffe, die für einen perfekten Rutenhalt und damit eine optimale Köderpräsentation sorgen. Schließlich zeigen die Ringe und die Rolle bei einer Baitcast-Rute nach oben, während die Ringe einer Spinnrute nach unten deuten. Die beiden Rutenarten sind also auch für einen Laien einfach voneinander zu unterscheiden.


Vor- und Nachteile des Angelns mit einer Baitcast-Rute

Die Folge dieser besonderen Merkmale ist, dass das Angeln mit Baitcast-Rute auch auf größere Distanzen sehr präzise Würfe zulässt, der Köderkontakt besonders deutlich zu spüren ist - und der Flug des Köders kann verhältnismäßig einfach angepasst werden. Außerdem kann mit Baitcast-Ruten auch mit einer Hand geworfen werden, die Wurffrequenz ist etwas höher als bei einer Spinnruten und im Gegensatz zur klassischen Variante können auch schwere Köder problemlos geworfen werden, ohne auf Dauer die Fingerkuppe zu belasten. Das macht die Baitcast-Ruten zum perfekten Begleiter fürs Twitchen, Topwater-Angeln und im Zusammenspiel mit einem Texas- oder Carolina-Rig. Für viele ist ein weiterer Vorteil der Baitcast-Rute im Vergleich zur traditionellen Spinnrute, dass das Baitcast-Angeln einfach mehr Spaß macht. Das mag zwar subjektiv sein, aber vor allem das präzise Werfen und die genaue Köderführung bereiten gerade jungen Anglern viel Freude. Klassiche Spinnruten haben im Vergleich zur Baitcast-Rute derweil den Vorteil, dass sie flexibler einsetzbar sind, gegen den Wind besser geworfen werden können, gerade bei Anfängern eine höhere Wurfweite zulassen - und die Benutzung ist auch einfacher zu erlernen. So braucht die Baitcast-Rute durchaus eine gewisse Eingewöhnungszeit: Die Schnur wird sich zu Beginn wahrscheinlich einige Mal verheddern, das Gewicht des Köders passt nicht immer auf Anhieb und Ihr möchtet die Angelrute vielleicht direkt wieder in die Ecke legen. Aber seid Euch sicher: Die Mühen lohnen sich! Vor allem in Situationen, in denen die Kontrolle des Köders besonders wichtig ist, das Gewicht des Köders vergleichsweise hoch ist oder Ihr mit Eurer Angelrute sehr präzise Würfe landen müsst, werdet Ihr die Baitcast-Rute nicht mehr missen wollen.


Zubehör und Zielfische für die Baitcast-Rute

Die Baitcast-Rute allein reicht natürlich noch nicht aus, um zum Baitcast-Angler zu werden. Eine riesige Ausrüstung wie bei manch anderer Angel-Technik ist aber auch nicht vonnöten. Zunächst einmal solltet Ihr Euch jedoch im Klaren darüber sein, welchen Zielfisch Ihr im Visier habt. Hecht oder Barsch, Zander oder Rapfen? Beim Baitcasting können viele verschiedene Raubfische geangelt werden, es kommt lediglich auf die richtige Ausstattung an. Zunächst einmal muss darauf geachtet werden, dass die Rute selbst für den gewünschten Zielfisch geeignet ist. So muss beispielsweise beim Barsch-Angeln nicht nur das Wurfgewicht stimmen, sondern die Rute sollte auch eine schnelle und verlässliche Aktion aufweisen. Das Wurfgewicht hängt wiederum vom Köder ab, der je nach Zielfisch ausgewählt werden muss. Auch die Multirolle muss passen: Bremskraft, Größe, Gewicht - das alles sind entscheidende Faktoren. Einige der Modelle haben indes Allrounder-Qualitäten, sie kommen mit verschiedenen Gegebenheiten klar. Bei der Wahl der richtigen Schnur stellt sich unterdessen natürlich die Frage: geflochten oder monofil? Die Antwort ist einfach: Mit monofilen Schnüren werdet Ihr beim Baitcast-Rollen keine Freude haben. Die geflochtenen Schnüre sind ihnen hier einfach überlegen. Für den Anfang sollte eine nicht zu starre geflochtene Schnur auf die Rolle - und dann kann es auch losgehen.


Die besten Baitcast-Ruten von den besten Marken - hier im Baitstore

Das Equipment kann noch so gut sein, ohne das nötige Know-how wird es nichts mit dem Baitcasting. Und auch ein wenig Geduld musst Du aufbringen, wenn Du beim Baitcast-Angeln erfolgreich sein möchtest. Aber die Grundlage für all das ist und bleibt eine qualitativ hochwertige Baitcast-Rute. Damit ist jedoch nicht unbedingt der Preis gemeint, denn auch im günstigeren Segment sind durchaus gute Ruten zu finden. Unabdingbar ist dafür jedoch eine Marke, auf die Verlass ist. Und die findest Du hier im Angelshop Baitstore. Ob Gunki, Quantum oder Shimano: Mit diesen Marken erhältst Du garantiert die richtige Rute zu einem fairen Preis - und dem nächsten erfolgreichen Ausflug mit der Baitcast-Rute steht nichts mehr im Wege.